Unitag und Frühstudium

Unitag

Hochbegabte und besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler der elften und in Einzelfällen auch der zehnten Jahrgangsstufe werden auf Vorschlag der Schule sowie nach Auswahl durch die zuständige Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien an Freitagen während der Vorlesungszeit vom Unterricht freigestellt und besuchen an der Universität eigens für sie zusammengestellte Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Fachbereichen. Sie erhalten so neben vielfältigen Impulsen wertvolle Orientierung bei der Studien- und Berufswahl. Im Sommer- und Wintersemester wird der Unitag an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg angeboten, im Wintersemester zusätzlich an der Universität Bayreuth, der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Universität München und der Universität Passau.


Frühstudium

Viele bayerische Hochschulen bieten die Möglichkeit eines Frühstudiums an. Damit erhalten besonders leistungsfähige und leistungsbereite Schülerinnen und Schüler nicht nur eine intensive Betreuung, Förderung und fachspezifische Einführung in ein Studienfach. Gleichzeitig werden schulische und universitäre Ausbildung enger verzahnt: Die „Schülerstudenten“ besuchen reguläre Lehrveranstaltungen eines Fachbereichs und haben die Möglichkeit, durch Teilnahme an universitären Prüfungen die entsprechenden Leistungsnachweise bis hin zu Vordiplomprüfungen zu erwerben. Ist eine eindeutige fachliche Zuordnung der im Frühstudium an der Universität erbrachten Leistungen möglich, so können diese auf Antrag in der Jahresfortgangsnote im entsprechenden Fach angemessen berücksichtigt werden. Der Frühstudierendenstatus ist in Bayern seit Juni 2006 im Bayerischen Hochschulgesetz (Art. 42 Abs. 3 BayHG) festgelegt.

Zahlreiche Hochschulen stellen Informationen zum Frühstudium bereit:

Augsburg

OFU Bamberg

Bayreuth

FAU Erlangen-Nürnberg

LMU München

TU München

Passau

Regensburg

JMU Würzburg